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Die Legionellenprüfung

Die Legionärskrankheit (Legionellose) ist eine mit einer Lungenentzündung einhergehende Tröpfcheninfektion, die im ungünstigsten Fall tödlich verlaufen kann. Verursacht wird sie durch Stäbchenbakterien (Legionellen). Diese können sich im Süßwasser bei Wassertemperaturen von 25 bis 50 Grad Celcius bilden und werden etwa durch den beim Duschen entstehenden Wassernebel eingeatmet. Um Mieter vor dieser Infektionskrankheit zu schützen hat die HARABAU die Pflicht, das Wassersystem mindestens alle drei Jahre auf Legionellen untersuchen zu lassen. Das Ergebnis der letzten Untersuchung im Jahr 2013 war mehr als erfolgreich. In keiner unserer Wohnanlagen konnte eine Legionellenbelastung festgestellt werden. In diesem Jahr ist es wieder soweit. Im Herbst/Winter werden wir die Warmwasseranlagen in unseren Wohnanlagen, die mehr als zwei Wohnungen mit Warmwasser versorgen, durch Fachlabore auf Legionellen untersuchen lassen. Zur Überprüfung der Legionellenkonzentration werden wir daher Wasserproben in den obersten Etagen der zu überprüfenden Gebäude entnehmen und an ein Labor zur Untersuchung weiterleiten. Über die genauen Termine, Maßnahmen und Ergebnisse werden Sie durch Anschreiben oder Aushänge rechtzeitig informiert.
Aber keine Sorge! Da unsere Heiz- und Warmwasseranlagen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik betrieben werden, ist die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Konzentration von Legionellen sehr gering. Sollten sich dennoch im Trinkwasser zu viele Legionellen befinden, wird die Warmwassertemperatur als Sofortmaßnahme erhöht, da hierbei die Bakterien absterben. Der Trinkwassererwärmer wird geprüft, eventuelle Mängel behoben und durch eine abschließende Wasserprobe die Qualität des Wassers gewährleistet. Bei der Überprüfung der Warmwasseranlagen handelt es sich um umlagefähige Betriebskosten. Für den Fall einer zu hohen Legionellenkonzentration entstehen Ihnen jedoch selbstverständlich keine zusätzlichen Kosten für die Beseitigung der Ursachen.