Außen- und Terrassenbereiche:

NEUE GENEHMIGUNGSGRUNDSÄTZE

Immer mehr Mieter der HARABAU haben sich zur angemieteten Terrasse einen Gartenbereich angelegt. Dies wurde in der Vergangenheit von der Genossenschaft genehmigt. Im Laufe der Jahre führte dies dazu, dass die Terrassen immer stärker ausgeweitet wurden. Um zusätzliche private Bereiche zu schaffen, wurden mit viel Kreativität Sichtschutzwände und Anpflanzungen vorgenommen.

Prinzipiell ist dieser Wunsch insbesondere bei den Reihenhäusern verständlich. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser gibt es allerdings außer den Erdgeschossbewohnern auch weitere Bewohner, deren Bedürfnisse ebenfalls zu berücksichtigen sind. Der optische Gesamteindruck der Wohnanlagen wird durch solche Maßnahmen nachhaltig beeinflusst. Um ein einheitliches Erscheinungsbild in unseren Wohnanlagen zu gewährleisten, wird die HARABAU daher künftig besonders auf die Einhaltung der neuen zusätzlichen Genehmigungsgrundsätze für Veränderungen in den Außen- und Terrassenbereichen achten. Die wichtigsten Grundsätze für künftige Genehmigungen von Einbauten auf den Außen- und Terrassenbereichen sind für Sie hier auf einen Blick zusammengefasst:

Regentonnen
nur mit einer Klappe im Regenfallrohr und einer Überlaufvorrichtung
Heckenanpflanzungen
Höhe max. 160 cm (dauerhafte Pflegegröße)
Breite max. 50 cm (dauerhafte Pflegegröße)
Spielgeräte
nur kleine Kleinkinderspielgeräte
Geräteschuppen
Größe max. 150 cm x 150 cm
Höhe max. 200 cm
Windschutz/Sichtschutz
Geschosswohnungen:
Abstimmung mit der HARABAU
Reihenhäuser:
Breite max. 300 cm, Höhe max. 180 cm
Material:
Holz/Holzoptik/Farbe Natur
Terrassengrößen
Geschosswohnungen:
Breite max. 300 cm, Tiefe max. 200 cm
Reihenhäuser:
Breite max. 400 cm, Tiefe max. 300 cm
Beläge der Terrassen: in Abstimmung mit der HARABAU

Folgende zustimmungsbedürftige Anbauten/Umbauten/Einbauten/Handlungen werden zukünftig nicht genehmigt und sind bei Auszug zu entfernen:
1. Sitzecken als Extrabereiche
2. Terrassendächer
3. Zäune
4. Fahnenmasten
5. Kompostanlagen
6. Bäume
7. Fahrradhäuser
8. Speierverlängerungen/Entwässerungen
9. das Überfliegen der Grundstücke durch Drohnen

Jedes Mitglied darf Veränderungen an den Außen- und Terrassenbereichen der Wohnungen und Reihenhäuser – gemäß Nr. 6 der Allgemeinen Vertragsbestimmungen aus dem Nutzungsvertrag – nur nach Abstimmung und Genehmigung durch die Genossenschaft ausführen. Selbstverständlich behalten die in der Vergangenheit genehmigten
Veränderungen in den bestehenden Nutzungsverhältnissen einen Bestandsschutz. Nachdem ein Mitglied eine von der Genossenschaft genehmigte Veränderung durchgeführt oder von einem Vormieter übernommen hat, besteht die Verpflichtung, für die laufende Pflege Sorge zu tragen.
Wir hoffen mit den neuen Genehmigungsgrundsätzen in den Außenbereichen das einheitliche Erscheinungsbild auf Sicht wiederherzustellen. Es sollen sich alle Mitglieder in unseren Wohnanlagen gleich wohlfühlen. Das ist unser angestrebtes Ziel.