DER HERBST KOMMT - Zeit für einen Heckenschnitt

Während des Sommers hatten unsere Pflanzen wieder Zeit, prächtig zu wachsen und zu gedeihen. Auch die Hecken, die in den Gärten der Reihenhäuser und Erdgeschosswohnungen stehen, haben wieder kräftig an Höhe zugelegt. Die außenliegenden Hecken werden in der Regel von den Gartenbaufirmen geschnitten, die von der HARABAU auch mit den Gartenpflegearbeiten beauftragt sind. Die Hecken im Innenbereich müssen von den Mitgliedern selbst gepflegt und gekürzt werden.
In der letzten November-Ausgabe der HARABAUaktuell berichteten wir darüber, dass wir hinsichtlich der Gartengestaltung neue Genehmigungsgrundsätze beschlossen haben, um in den Siedlungen das einheitliche Erscheinungsbild wiederherzustellen. Hierzu gehören auch die Heckenhöhen, die zukünftig wieder auf einer Pflegegröße von maximal 1,60 Meter gehalten werden müssen. Die Breite der Hecken darf eine Größe von 0,50 Meter nicht überschreiten. Alle Genehmigungsgrundsätze können auch auf unserer Internetseite www.harabau.de nachgelesen werden. An vielen Stellen in unseren Wohnanlagen werden die Richtgrößen der Hecken – teilweise auch sehr deutlich – überschritten. Hier ist ein Rückschnitt auf die vorgegebenen Größen dringend erforderlich. Beim Heckenschnitt muss jedoch darauf geachtet werden, dass Hecken und Bäume aufgrund der Vogelbrutzeiten zwischen dem 1. März und dem 30. September nicht heruntergeschnitten werden dürfen. Daher kann der Rückschnitt erst ab Oktober erfolgen.
Für den Heckenschnitt und die Gartenabfälle haben wir in allen Wohnanlagen mit Gartenbereichen Bio-Container aufgestellt. Sollte der Container am nächstliegenden Müllstandplatz bereits voll sein, können selbstverständlich auch die anderen Bio-Container in der Wohnanlage genutzt werden. Und wenn einmal alle Bio-Container voll sein sollten, dann genügt ein Anruf bei uns. Der zuständige Sachbearbeiter veranlasst dann eine schnelle Leerung durch die Stadtreinigung.

Heckenschnitt ist erst wieder ab Oktober möglich!
In § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist seit 2010 bundesweit einheitlich festgelegt, dass Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten oder „auf den Stock gesetzt“ werden dürfen.

„Auf den Stock setzen“
Hierbei werden die Gehölze handbreit bis etwa 20 Zentimeter über dem Boden abgesägt und treiben später wieder aus. Aus Rücksicht auf die Tierwelt sollte aber nie mehr als ein Drittel einer Heckenlänge so stark zurückgeschnitten werden, da die Bewohner sonst mit einem Schlag heimatlos werden würden.