Neubesetzung im Vorstand

Meike Dingermann ist seit 1. November nebenamtliches Vorstandsmitglied
Ende März schieden Hans-Jürgen Teudt als hauptamtliches und Peter Kessler als nebenamtliches Mitglied aus dem Vorstand aus. Als hauptamtlicher Vorstand übernahm Mario Mack die Geschäftsleitung. Zur Unterstützung wechselte Angelika Bauschke, die über 15 Jahre im Aufsichtsrat tätig war, vorübergehend in die Position des nebenamtlichen Vorstands. Ein zeitlich befristeter Wechsel von Aufsichtsratsmitgliedern ist ausdrücklich in § 24 Abs. 7 der Satzung der HARABAU vorgesehen.
Parallel dazu begann der Aufsichtsrat mit der Suche und dem Auswahlprozess zur Neubesetzung des nebenamtlichen Vorstands. Die Position wurde über den Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) ausgeschrieben. Nach Sichtung der eingegangenen Bewerbungen lud der Aufsichtsrat fünf Kandidatinnen und Kandidaten zum Vorstellungsgespräch ein. Der Aufsichtsrat entschied sich am 1. Oktober 2020 einstimmig für Meike Dingermann.
Die 42-jährige Volljuristin und Betriebswirtin stammt gebürtig aus dem Ruhrgebiet und spezialisierte sich bereits unmittelbar nach ihrem Studium im Jahr 2005 auf den Bereich des Immobilienrechts. Sie ist seit 2008 Fachanwältin für Miet- und WEG-Recht und absolvierte ein Jahr zuvor den Fachanwaltskurs für Bau- und Architektenrecht. 2009 zog Meike Dingermann zu ihrem Ehemann nach Hamburg, wo sie zunächst als Syndikusanwältin und Referentin des Vorstandes einer norddeutschen und hamburgischen Baugenossenschaft arbeitete, bevor sie im Jahr 2017 ihre aktuelle Stelle als Prokuristin in einem Hamburger Multi-Family Office antrat.
Bereits vor ihrer Bestellung zum 1. November 2020 hatten Meike Dingermann und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HARABAU Gelegenheit sich kennenzulernen. Den Vertreterinnen und Vertretern stellte sie sich am 22. Oktober im Rahmen der Vertreterversammlung vor.

Meike Dingermann
„Ich freue mich sehr über die Bestellung zum nebenamtlichen Vorstand! Im Rahmen des Vorstellungsgespräches bin ich gefragt worden, was ich mit Genossenschaft verbinde.  
Genossenschaft bedeutet für mich ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Sie ist eine Rechtsform, die demokratischen Grundsätzen folgt und bis heute ihren Reiz nicht verloren hat. Die Tradition einer Genossenschaft kann aber nur fortbestehen und attraktiv bleiben, wenn sich die hinter ihr stehende Idee und ­Organisation an den Wandel der Zeit anpasst, die Tradition also immer wieder ‚moderner‘ wird.
Die Hamburg-Rahlstedter Bau­genossenschaft hat im Juni dieses Jahres den Startschuss für den Entwicklungsprozess ‚HARABAU 2025‘ gegeben. Die ersten Veränderungen sind schon in vollem Gange. Ich freue mich an diesem Entwicklungsprozess mitarbeiten zu dürfen und die Tradition der HARABAU im Sinne der Gemeinschaft weiter zu gestalten. Ich hoffe, dass wir 2025 feststellen können, dabei den Königsweg gefunden zu haben, der die
fast 75-jährige Tradition der HARABAU zu einem noch moderneren Unternehmen, einer attraktiven Arbeitgeberin und einer dauerhaft geschätzten Vermieterin mit stark nachgefragtem, zeitgemäßem und bezahlbarem Wohnraum machen wird.“